
Konrad von Parzham, geb. am 22.12.1818, arbeitete zunächst als Landwirt
und trat erst spät bei den Bayerischen Kapuzinern ein. Er legte 1852 seine
Profess in Laufen ab. Mehr als 40 Jahre war er vorbildlicher Pförtner im
St. Anna-Kloster von Altötting. Ihn zeichneten tätige Nächstenliebe
an den vielen Pilgern aus, besonders nahm er sich der Armen, Kinder und Handwerks-
burschen an. „Bruder Konrad“ starb am 21.4.1894 und wurde 1934 heiliggesprochen.
Weitere Daten und Lebensbe- schreibungen finden Sie
hier




Auch wir Bundespolizisten treten am Beginn unseres Berufslebens in eine Gemeinschaft ein, zu der wir „auf Lebenszeit“ gehören. Der Beruf des Polizisten ist sicher mehr als ein Job, er ist ein Dienst für die Allgemeinheit „rund um die Uhr“, der durchaus einer Berufung nachkommt und in dem wir eine Vorbildfunktion haben. Wo wir unseren Dienst auch leisten, ob an der Unterkunftswache, einem Grenzübergang, am Flughafenterminal oder in einer Botschaft, am Bahnhof oder vor einem Schutzobjekt – wir stehen „an der Pforte“, und zu uns kommen die unterschiedlichsten Menschen: Sie wollen unser Land besuchen oder verreisen, suchen Schutz und Hilfe in einer Notsituation oder einfach nur eine Auskunft, sie benötigen schnell noch ein Visum, suchen den richtigen Bahnsteig oder möchten eine Anzeige erstatten. Zur Erfüllung unserer Aufgabe benötigen wir nicht zuletzt viel Menschenkenntnis – modern ausgedrückt: hohe soziale Kompetenz –, die sich auf der Grundlage einer bodenständigen, werteorientierten Weltanschauung entwickeln kann. Es gibt viele Parallelen zwischen dem Leben von Bruder Konrad und unserem Dienst: So empfiehlt sich Bruder Konrad als Schutzpatron der Bundespolizei.
Einen Bericht über unsere Altötting-Wallfahrt 2007 können Sie
hier
nachlesen

